Wechseljahre als Chance statt Krise
- Beate Gradmann

- 29. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Queenager? Ja, bitte!
Lange war über die Wechseljahre kaum öffentlich die Rede. Vieles wurde verschwiegen, weggelächelt, belächelt.
Doch das ändert sich endlich.
Durch gesellschaftliche Bewegungen und politische Initiativen wird sichtbar, was über neun Millionen Frauen allein in Deutschland bewegt.
Die Wechseljahre treten aus der Tabuzone.
Und mit ihnen die Frauen, die sie durchleben.
Nicht nur Veränderung – auch Aufbruch!
Ob Prä-, Peri- Meno- oder Postmenopause: Diese Lebensphase ist oft fordernd.
Körperlich, emotional, hormonell. Aber sie ist auch eine Einladung. Zum Innehalten, zum Neuausrichten, zum Wachsen.
Vor kurzem saß ich in einer Lesung, als ein Begriff fiel, der mich sofort gepackt hat: QUEENAGER. Geprägt von der britischen Journalistin Eleanor Mills beschreibt er Frauen zwischen 40 und 60, die selbstbestimmt, lebendig und kraftvoll ihren Weg gehen.
Mitten im Wandel. Jenseits von Altersklischees. Und ganz nah bei sich.
Wer ich bin und wer ich nicht mehr sein muss.
Ich fühlte mich sofort angesprochen. Denn genau das erlebe ich beruflich wie persönlich.
Seit dieser Lebensphase weiß ich klarer denn je, was mir guttut. Und was nicht.
Ich spüre, was ich hinter mir lassen darf. Und was ich ins Leben einladen will.
Es geht nicht mehr ums Konkurrieren. Sondern ums Verbinden.
Nicht ums Funktionieren. Sondern ums Spüren.
Wechseljahre: Mehr als Symptome
Natürlich erzählen viele Frauen in meinen Beratungen von typischen Beschwerden: Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen. Aber ich sehe dahinter noch etwas anderes.
Ich sehe Kraft. Klarheit. Strahlkraft.
Ich sehe Frauen, die ihren inneren Kompass wiederfinden.
Die sich Raum nehmen, sich neu entdecken und genau daraus neue Stärke entwickeln.
Ein neuer Blick auf das Alter
Diese Frauen sind nicht im Wechsel.
Sie sind im Aufbruch.
Und ich wünsche mir, dass wir genau das viel mehr zeigen.
Für uns selbst.
Und für alle, die nach uns kommen.
Denn Queenager zu sein, ist kein Etikett. Es ist eine Haltung.
Wenn du dich in einer Umbruchsphase befindest und spürst, dass es Zeit für einen neuen Blick auf dich selbst ist – ich begleite dich gern ein Stück auf diesem Weg.
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