Unbewusst - aber nicht unbedeutend! Warum es sich lohnt, ins Unbewusste zu blicken
- Beate Gradmann

- 11. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit

KENNEN WIR UNS WIRKLICH SELBST?
Diese Frage stellte ich mir nach einem spannenden Vortrag bei der Langen Nacht der Wissenschaften an der Humboldt-Universität.
Das Thema:
„Warum es sich lohnt, das Unbewusste in unseren Köpfen zu reflektieren.“
Seitdem lässt mich das Thema nicht mehr los. Denn das, was wir nicht bewusst wahrnehmen, beeinflusst unser Leben oft mehr, als wir denken.
WAS IST DAS UNBEWUSSTE ÜBERHAUPT?
Das Unbewusste umfasst all das, was in uns wirkt, ohne dass wir es direkt bemerken:
automatische Gedanken
unterdrückte Gefühle
gewohnte Reaktionen
unbewusste Glaubenssätze
Es ist wie ein innerer Autopilot der Verhalten, Entscheidungen und sogar unsere Stimmung steuert – meist, ohne dass wir es merken.
DER SCHLÜSSEL: SELBSTREFLEXION
Aber wie können wir auf das Unbewusste zugreifen?
Die Antwort lautet: Selbstreflexion.
Wenn wir innehalten und uns bewusst mit unserem Inneren beschäftigen, öffnen wir einen Zugang zum Unbewussten.
Diese Form der Reflexion hilft uns, Muster zu erkennen, Emotionen zu sortieren und Klarheit zu gewinnen – über uns selbst und unsere Bedürfnisse.
Selbstreflexion ist ein wirksames Werkzeug für emotionale Stabilität und persönliche Entwicklung.
SOMATISCHE SELBSTREFLEXION – WENN DER KÖRPER MITDENKT
Besonders kraftvoll finde ich die somatische Selbstreflexion – also das achtsame Wahrnehmen von Körperempfindungen.
Warum? Weil unser Körper oft schon „weiß“, was wir gedanklich noch nicht greifen können.
Mit Achtsamkeit, z. B. durch Atemübungen, Bodyscans oder gezielte Bewegung, können wir unbewusste Impulse spüren und nach und nach in bewusste Entscheidungen umwandeln.
IM COACHING: UNBEWUSSTES SICHTBAR MACHEN
In meinen Coachings arbeite ich regelmäßig mit dem Unbewussten. Durch gezielte Fragen, genaues Zuhören und das Beobachten der Körpersprache lassen sich oft wiederkehrende Denk- und Gefühlsmuster erkennen.
Typische Fragen sind zum Beispiel:
· „Was treibt dich an?“
· „Was blockiert dich?“
Solche Fragen öffnen oft die Tür zu inneren Überzeugungen – und helfen dabei, mentale Barrieren (auch liebevoll „Mindfucks“ genannt) aufzudecken.
EIN GEDANKE ZUM ABSCHLUSS
Eine Aussage aus dem Vortrag hat mich als KI-Nutzerin besonders berührt:
„KI HAT KEIN UNBEWUSSTES.“
Diese Erkenntnis erinnert mich daran, wie einzigartig wir Menschen sind – mit all unseren Gefühlen, inneren Mustern und Möglichkeiten zur Veränderung.
Unser Unbewusstes ist keine Schwäche, sondern ein Schatz – wenn wir lernen, hinzuschauen.
FAZIT: REFLEXION SCHAFFT VERBINDUNG
Ob im Alltag oder im Coaching – Selbstreflexion bringt uns in Verbindung mit uns selbst. Sie unterstützt unsere Stressregulation, stärkt unsere emotionale Intelligenz und ist ein machtvolles Tool für echte Veränderung.
Hast du Lust, deine inneren Muster besser zu verstehen?
Ich begleite dich gern auf diesem Weg – mit Achtsamkeit, Empathie und Tools, die wirken.
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